Tuschierpressen gebraucht kaufen 25

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    Tuschierpressen sind Pressen, die im Werkzeug und Formenbau zum Prüfen von  Spritzgusswerkzeugen vor der Fertigstellung genutzt werden. Tuschierpressen gehören zur Kategorie der Maschinen für die Metallbearbeitung

    Der Tuschiervorgang bei Spritzgusswerkzeugen

    Beim Tuschiervorgang wird überprüft, ob beide Formhälften um die gesamte Kavität des Werkzeuges aufeinander abdrücken. Ist das nicht der Fall und es sind Bereiche Vorhanden, an denen kein Abdruck der beiden Formhälften besteht, wird der erwärmte, flüssige Kunststoff beim Einspritzvorgang in diesen Bereich aus der eigentlichen Kavität austreten. Dadurch entsteht am fertig gespritzten Kunststoffteil ein Grat der nicht erwünscht ist.

    Vor dem Tuschiervorgang wird eine Formhälfte des Spritzgusswerkzeuges mit Tuschierfarbe eingepinselt. Dabei sollte beachtet werden, dass die Farbe gleichmäßig aufgetupft wird und nicht zu dick aufträgt. Außerdem müssen nur die aussagekräftigen Bereiche, die sich um die eigentliche Kontur des zu Spritzenden Teils befinden, eingepinselt werden. Nach dem Einpinseln können beide Hälften der Spritzgussform auf der Tuschierpresse mit dem Druck zusammengedrückt werden, der auch beim anschließenden Spritzgießvorgang benötigt wird. Der Druck wird kurz gehalten, damit sich die Tuschierfarbe gleichmäßig verteilen kann. Anschließend fährt die Presse wieder auf und es kann begutachtet werden, ob sich die Tuschierfarbe flächig auf der Gegenseite der eingepinselten Flächen verteilt hat. Ist das nicht der Fall muss an Bereichen an denen ein größerer Druck herrscht Material abgenommen werden. Es ist aber zu beachten, dass die Farbe in Bereichen mit zu hohem Anpressdruck verdrängt und zur Seite gedrückt wird. Ein Zusatz an verschiedenen Maschinen ist eine Einspritz-Vorrichtung, mit der erwärmtes Wachs in die Form eingespritzt werden kann, um ein Muster-Abguss der Form zu erstellen. Durch den Musterguss werden vorhandene Fehler sehr gut sichtbar und man kann erkennen an welchen Stellen noch Änderungen oder Nacharbeiten an der Form durchgeführt werden müssen. Außerdem kann dieses Muster dem Kunden vorgelegt werden, der in Grenzen prüfen kann, ob das Teil seinen Vorstellungen entspricht, oder ob Änderungen wünschenswert sind. Dieser Wachsabguss kann jedoch nicht als zulässiges Kunststoffmuster verwendet werden, da die Unterschiede zu groß sind.

    Aufbau von Tuschierpressen

    Tuschierpressen bestehen aus einem Untertisch und einem Obertisch, in die Nuten gefräst sind, über die Werkzeuge mithilfe von Niederhalter gespannt werden können. Der Untertisch lässt sich seitlich aus dem Maschinenbett fahren, um das zu Tuschierende Werkzeug aufzulegen und nach dem Tuschieren das Ergebnis zu beurteilen. Der Obertisch ist durch 4 Holme geführt und kann über Hydraulikzylinder nach oben, bzw. unten gefahren werden. Außerdem lässt sich der Obertisch umschwenken, um das Ergebnis des Tuschiervorgangs zu begutachten und ggf. kleine Ausbesserungsarbeiten durchzuführen. Da es Tuschierpressen in verschiedenen Größen gibt ist zu beachten, dass die die Größe der Presse für das zu prüfende Werkzeug ausreicht. In den Kennwerten sind die Holm-Maße und das maximal zu tragende Gewicht angegeben. Die Einspritzeinheit für Wachs zum erstellen eines Musterabgusses befindet sich je nach Bauart am Unter- oder Obertisch. Das Wachs wird in einem Tiegel an der Presse erhitzt und über einen Zylinder in die Form gedrückt. Die Bedingungen beim Einspritzen des Wachses werden versucht so real wie möglich zu halten, um Abweichungen zum Spritzgießen zu vermeiden.

    Hersteller

    Zu den Herstellern von Tuschierpressen gehören unter anderem REIS, WALTER NEFF, SCHULER, ESCHENBRÜCHER, MILLUTENSIL, HENGSTEBECK + EICH, DUNKES und HIDROLIKSAN.